An dieser Stelle möchten wir Sie mit Aktuellem aus dem Bereich der Grünen Stadtkante im Berliner Süden versorgen. Planungen, Auffälliges, Merkwürdiges und Interessantes findet hier Platz.


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Von Japan und blühenden Kirschbäumen

Angesichts der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan und den noch nicht absehbaren schrecklichen Folgen für die Menschen stand das "10. Japanische Kirschblütenfest - Hanami 2011" im Zeichen der deutsch-japanischen Freundschaft und wurde zu einer Verbundenheitsveranstaltung mit den betroffenen Japanern.

Die Umweltinitiative pflegt eine enge Beziehung zu Japan, seit sie im Jahre 1996 gemeinsam mit der Sakura-Campaign (Kirschblütenkomittee) die Pflanzung von rund 300 japanischen Strauchkirschen entlang des ehem. Grenzstreifens zwischen Osdorf und Teltow initiiert und angelegt hat.
Aus diesem engen Kontakt, auch zu dem japanischen Fernsehsender TV Asahi als Urheber der Idee Berlin und Brandenburg mit Kirschblüten zu beschenken (Anlaß: der Fall der Berliner Mauer) ist im Jahre 2002 das "1. Japanische Kirschblütenfest" und der Lückenschluß zu den Hunderten von Kirschbäumen, gepflanzt von der Stadt Teltow 1995, entstanden. An der Verbindung zwischen Strauch- und Baumallee wurde 2002 ein Findling mit Gedenktafel enthüllt, der Name "Japan-Eck" hat sich hier längst einegbürgert. Und fortan wurde gemeinsam mit der Bürger-Initiative Teltow e.V. und mit Unterstützung der Stadt Teltow an der Tradition der Kirschblütenfeste festgehalten. Am 29. April 2012 wird die elfte Ausgabe stattfinden.

"Unter den Zweigen der Kirschbäume in Blüte ist Keiner ein Fremder hier" heißt der bekannte Haiku des Dichters Issa - und gilt für gute und schlechte Momente, beschreibt Vergänglichkeit und neues Leben und das Zusammengehörigkeitsgefühl.


Kleine Investition - große Wirkung

Im Frühling 2003 hat die Umweltinitiative relevante Akteure zusammengetrommelt: untere Natur-schutzbehörde Teltow-Fläming, Naturschutzstation Zippelsförde, Berliner Forsten, Revierförsterei Groß-beeren und die Gemeinde Großbeeren - und mit deren Zustimmung und Unterstützung aus einem alten Schutzraum im Osdorfer Wäldchen bis zum Herbst 2003 einen Fledermauskeller hergerichtet. Planung, Sicherung, Umbauten und die fledermausfreundliche "Einrichtung" sowie Teile der Kosten wurden von der UI Teltower Platte gestemmt. Über die Jahre hat es sich unter den streng geschützten Säugetieren anscheinend herumgesprochen: jährlich steigt die Zahl der nachgewiesenen Fledermäuse, mittlerweile (Jan 2012) haben 20 Tiere zweier Arten das Winterquartier bezogen!

Nach nun fast 10 Jahren werden erste Reparaturen notwendig, um das Quartier weiterhin als sicheren Artenschutz-Standort zu erhalten. Dafür bittet die UI Teltower Platte um Spenden auf ihr Konto beim
LPV Mittelbrandenburg
BLZ 160 500 00 (MBS Potsdam)
Konto: 363 702 1438
Zweck: UI Fledermaus
Vielen Dank!


Wie geht es weiter mit dem Berliner Mauerweg?

Wie geht es weiter mit der Querung der Dresdnder Bahn im Verlaufe des Berliner Mauerweg bei Berlin-Lichtenrade / Blankenfelde-Mahlow? Diese und weitere Antworten zu diesem Thema - und jede Menge Radfahrvergnügen - wird Europaabgeordneter Michael Cramer während seiner beliebten Berliner Mauerstreifzüge liefern, diese beginnen in 2012 am 26. Mai, um 14 Uhr, an der Verkehrsampel am Potsdamer Platz.


Softrevolution - eine Spurensuche in den Herzen der Menschen

Der Film von Eva Schönherr feierte am 3. Oktober 2009 Premiere. Der 60minütige Film lebt von den verschiedenen Biographien der Menschen, die die Zeit vor, während und nach dem Mauerfall erlebt haben. Und ist ein Zeitdokument das anregt, 20 Jahre nach dem Mauerfall die persönlichen Erinnerungen aufleben zu lassen und auch wieder Revolutionen der Herzen zuzulassen.

Im Film äußert sich auch Markus Mohn, UI Teltower Platte, vor dem Hintergrund der Japanischen Kirschblütenfeste und des Engagements jedes Einzelnen.

<<Während japanische Bürger über 10 000 Kirschbäumen aus Freude und Dankbarkeit über die friedliche Revolution gespendet haben, beschäftigt den Deutschen noch immer Ost und West. Es sind die Mauer-Reste in den Herzen der Menschen, die sich genau so verschieden zeigen, wie es die Menschen selbst sind. Es war die Kraft der Menschen, die es ermöglicht hat, die friedliche Revolution des Mauerfalls Wahrheit werden zu lassen. Und es wird die innere Kraft jedes Einzelnen sein, um auch in Zukunft die Welt zu einem friedlichen Ort zu gestalten.>> www.softrevolution.vscho.de







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LortzingClub

Interessantes und Aktuelles aus Lichtenrade:

Berlin-Lichtenrade

Umweltpreis 2005 des Landes Brandenburg

Am 3. Okt. 2005 hat die Umweltinitiative Teltower Platte im Rahmen der zentralen Feierlichkeiten zum 15. Tag der Deutschen Einheit in Potsdam den Umweltpreis des Landes Brandenburg erhalten.
Herr Minister Dr. Dietmar Woidke, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, übergab dem Leiter der UI, Markus Mohn, die Urkunde: "In Anerkennung des langjährig ehrenamtlichen und beispielgebenden Wirkens für den Natur- und Landschaftsschutz an der Grünen Stadtkante von Berlin und Brandenburg", auch den rund 20 mitgereisten Mitstreitern gratulierte Herr Woidke persönlich.
Bei dem anschließenden kleinen Empfang im Nikolaisaal erfolgte ein kurzer Gedankenaustausch, u.a. wurden erste Ideen für die Verwendung des Preisgeldes in Höhe von 3.000 EUR diskutiert.


Markus Mohn: "Wir freuen uns ganz besonders, dass die Jury dieses Mal den Preis in einen Landschafts-raum im unmittelbaren Randbereich der Großstadt Berlin gelenkt hat. Abseits der wertvollsten Schutz-gebiete und Biotope des Landes schafft, wo Naturschutz nicht im klassisch engen Sinne verstanden wird, geht es hier vielmehr um die Vernetzung vielfältiger Interessen, um ein Nutzungsmosaik, um Naherholung und um Naturerlebnis für die Großstädter. Und so interpretieren wir den Empfang des Brandenburger Umweltpreis' 2005 auch als ein solch aufmunterndes Signal, diesen unseren, begonnenen Weg an der Grünen Stadtkante im Berliner Süden fortzusetzen."

Wir danken allen, die uns bisher auf unserem Weg begleitet und unterstützt haben, für die Glückwünsche und die anerkennenden Worte, die uns in den letzten Wochen erreicht haben. Wir hoffen, auch weiterhin gemeinsam unsere Ziele für die Grüne Stadtkante im Berliner Süden stetig zu vervollkommnen.